Als “Wine Estate” greift Springfontein ausschließlich auf Trauben aus den eigenen, unmittelbar auf der Farm gelegenen Rebbergen mit ihren einzigartigen Kalksteinböden und ihrem besonderen Mikroklima, der besonderen Flora und Fauna ihrer Umgebung zurück. In einem organisch zertifizierten Betrieb wie dem unsrigen erfolgt der Anbau dabei naturgemäß ohne jeglichen Einsatz von Kunstdünger unter einem extrem restriktiven Spritzregime, was den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln anbelangt.

Schließlich verfügen wir innerhalb unseres Quasi-Monopoles Springfontein Rim über eine Reihe von sich aus der Gesamtanbaufläche nochmals qualitativ besonders heraushebende Einzellagen oder „Clos“, so den Jonathan’s Ridge und die Jil’s Dune, deren Trauben wir mit hohem Aufwand größtenteils getrennt vinifizieren, um die Charakteristik der einzigartigen Boden- und Wetterverhältnisse, unter denen die Weine hier heranwachsen, gesondert zum Ausdruck zu bringen.

Unsere Rebsorten

Dabei konzentrieren wir uns zunehmend auf den Anbau der in Südafrika entwickelten, insofern autochthonen Rebsorten Pinotage und Chenel. Pinotage wurde im Jahr 1925 durch Abraham Perold, Inhaber der ersten an der Universität Stellenbosch geschaffenen Weinbauprofessur, durch Kreuzung von Pinot Noir und dem hierzulande unter dem Namen „Hermitage“ geläufigen Cinsault neu gezüchtet. Chenel wurde knapp 50 Jahre später als Hybrid des Elternpaares Chenin Blanc und Trebbiano Toscano durch Christiaan Orffer zur Geburt verholfen, der von 1963 bis 1986 ebenfalls in Stellenbosch den Lehrstuhl für Weinbau und Kellerwirtschaft innehatte und zudem als einer der Gründungsväter der South African Society for Oenology & Viticulture fungierte. Neben Pinotage und Chenel sind auf Springfontein aber auch einige der bekannten europäischen Sorten gepflanzt, die wir im Wesentlichen zum Cuveetieren verwenden.

Bei den Erziehungssystemen setzen wir je nach spezifischer Lage wahlweise auf Einzelstockkultur, Buschkultur oder klassische Spalierkultur.

Unsere Rebsorten

Dabei konzentrieren wir uns zunehmend auf den Anbau der in Südafrika entwickelten, insofern autochthonen Rebsorten Pinotage und Chenel. Pinotage wurde im Jahr 1925 durch Abraham Perold, Inhaber der ersten an der Universität Stellenbosch geschaffenen Weinbauprofessur, durch Kreuzung von Pinot Noir und dem hierzulande unter dem Namen „Hermitage“ geläufigen Cinsault neu gezüchtet. Chenel wurde knapp 50 Jahre später als Hybrid des Elternpaares Chenin Blanc und Trebbiano Toscano durch Christiaan Orffer zur Geburt verholfen, der von 1963 bis 1986 ebenfalls in Stellenbosch den Lehrstuhl für Weinbau und Kellerwirtschaft innehatte und zudem als einer der Gründungsväter der South African Society for Oenology & Viticulture fungierte. Neben Pinotage und Chenel sind auf Springfontein aber auch einige der bekannten europäischen Sorten gepflanzt, die wir im Wesentlichen zum Cuveetieren verwenden.

Bei den Erziehungssystemen setzen wir je nach spezifischer Lage wahlweise auf Einzelstockkultur, Buschkultur oder klassische Spalierkultur.

Eigene Rebschule und Abalonen-Kompostierung

Als Pflanzmaterial verwenden wir zum einen Unterlagsstöcke und Edelreiser von zertifizieren Rebschulen, darüber hinaus aber zunehmend Jungreben aus eigener Gewächshauszucht. Dadurch sind wir in der Lage, auch ungepropfte, also wurzelechte Reben zu setzen. Die Sorge, dass uns Phylloxera hier einen Strich durch die Rechnung macht, ist aufgrund unserer Bodenqualität gering, zumal vor uns im Tal Weinbau nicht betrieben wurde. Andererseits erwarten wir, dass durch den Verzicht auf das Vorschalten der üblichen amerikanische Wurzelmedien, die authentischen Geschmacksmerkmale insbesondere der schwarzen Pinotage- und der weißen Chenelbeeren deutlich besser zur Geltung gelangen.

Unterstützt werden soll die Authentizität von Rebsorten und deren Spiegelung des Terroirs durch das Einbringen von eigens zubereitetem Kompost. Dabei nutzen wir zur Kompostherstellung nicht nur organisches Material von Springfontein und den Nachbarfarmen. Wir verfügen vielmehr über ein Patent zur Gewinnung eines speziellen Zusatznährstoffes für den Pflanzen- und insbesondere Weinanbau, das auf der Essenz von „Abalonen“, im Afrikaans-Sprachraum Perlemoen genannt, beruht. Diese fälschlich oft als Muschel missverstandene Seeschneckenart, die in der Walker Bay einen ihrer weltweit wenigen Aufzuchtplätze gefunden hat, weist extrem hohe Anteile an Proteinen und Mineralien auf sowie insbesondere Selen, Magnesium und Vitamin B12. In Asien werden Abalonen deshalb auch als Aphrodisiakum hoch gehandelt. Wir denken, dass uns die von uns verwandten Wertreststoffe aus der in Hermanus und Gansbaai ansässigen Abalonen-Verarbeitung wertvolle Hilfe leisten beim ökologischen Bio-Weinbau – und zudem sicher auch Eingang finden in unsere Weine.

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